17 - 08 - 2017

19.05.2016 - Traditionsübung Donnerstag nach Pfingsten


Traditionsübung am Donnerstag nach Pfingsten

Etwa 150 Feuerwehrfrauen und –männer aus allen Ortsfeuerwehren der Hansestadt Stade präsentierten sich den interessierten Zuschauern während der Traditionsübung der Feuerwehr am Donnerstag nach Pfingsten. Unterstützt wurden sie dabei von Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes.

Im Jahr 1659 brach außerhalb der Stadt ein Brand aus, der sich durch Flugfeuer und Funkenflug in die Stadt ausbreitete und weite Teile der Bebauung in Schutt und Asche legte. Im Gedenken an dieses katastrophale historische Ereignis wird diese Traditionsübung durchgeführt.

Das Besondere dabei ist, dass interessierte Zuschauer nicht nur willkommen sind, sondern sich hautnah über Vorgehensweisen, Ausrüstung und vieles mehr informieren können. Wo sonst eine Einsatzstelle abgesperrt wird, um ein reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen, findet bei dieser Übung die Annäherung an das Geschehen nur da ihre Grenzen, wo die Sicherheit der Beteiligten in Gefahr ist.

Demzufolge war eine Vielzahl von Zuschauerinnen und Zuschauern vor Ort, viele hatten ihre Kinder oder Enkel mitgebracht und ließen sich zeigen, was die Feuerwehr kann.
Im Carl-Diercke Haus in der Stader Bahnhofstraße wurde ein Brand simuliert, bei dem eingeschlossene Personen – dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr – über eine Drehleiter und zusätzliche tragbare Leitern gerettet werden mussten. Parallel dazu wurde unter Atemschutz die Brandbekämpfung simuliert.

Auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude musste die Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall durchgeführt werden, auch hier stellte die Jugendfeuerwehr die Verletztendarsteller. An dieser Übungsstelle wirkten die Kräfte des DRK mit und in sehr guter Zusammenarbeit wurde das Szenario abgearbeitet.

Zu guter Letzt war im nahegelegenen Burggraben ein Pkw im Wasser versunken, die Taucher der Feuerwehr „retteten“ die Insassen und bereiteten die Fahrzeugbergung durch den Kran der Drehleiter vor.

Die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren Bützfleth, Hagen, Wiepenkathen und Stade klappte hervorragend und auch den Zuschauern, besonders natürlich den Kindern, gefielen die Darbietungen an den einzelnen Übungsstellen.

Dass das Ganze nicht nur einen Showeffekt hat, stellte sich im letzten Jahr bei einem Großbrand mitten in der Stader Altstadt heraus. Die gut geübten Vorgehensweisen trugen mit dazu bei, dass es bei einem Großbrand blieb und sich nicht zu einem Flächenbrand ausweitete.
  
Bilder
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Bilder und Text: Feuerwehr Stade