25 - 03 - 2017

08.10.2015 - Verkehrsunfall - Hollern-Twielenfleth

Einsatzdetails
Datum 08.10.2015
Uhrzeit 06.40 - 07.30
Art Hilfeleistung, Einsatz überörtlich
Einsatzkräfte Zug 1
  
Einsatzbericht

58-jähriger Autofahrer bei Verkehrsunfall im alten Land tödlich verletzt

Am heutigen frühen Morgen gegen kurz nach 06:30 h kam es im Alten Land in Hollern-Twielenfleth auf der Landesstraße 140 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 58-jähriger Autofahrer ums Leben kam.

Der Fahrer eines Kleintransporters aus Assel war mit seinem Fahrzeug auf dem Obstmarschenweg aus Richtung Steinkirchen kommend in Richtung Stade unterwegs und dann kurz hinter einer dortigen Tankstelle auf gerader Strecke in den Gegenverkehr geraten.

Dort kam ihm zu diesem Zeitpunkt ein 53-jähriger Fahrer einer DAF-Sattelzugmaschine mit einem Containerauflieger entgegen. Der Fahrer aus Gnarrenburg hatte keine Möglichkeit durch Ausweichen oder Bremsen, den Zusammenstoß zu vermeiden und beide Fahrzeuge prallten mit der vorderen linken Fahrzeugfront zusammen.

Der Ford schleuderte durch die Wucht des Aufpralls auf den rechten Gehweg und blieb dort schwer beschädigt stehen.

Der Fahrer wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehren aus Hollern-Twielenfleth, Grünendeich und vom 1. Zug der Feuerwehr Stade, die mit ca. 35 Einsatzkräften an der Unfallstelle anrückten, mit der Rettungsschwere befreit werden. Trotz aller Bemühungen des Stader Notarztes und der Besatzung zweier Rettungswagen vom Rettungsdienst des DRK und der DOW konnte ihm nicht mehr geholfen werden, er erlag noch an der Unfallstelle seinen lebensgefährlichen Verletzungen.

Sein Beifahrer, ein 59-jähriger Mann aus Hollern-Twielenfleth wurde bei dem Unfall schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Stader Elbeklinikum eingeliefert.

Der Fahrer des ebenfalls schwer beschädigten Sattelzuges kam mit einem Schock davon.

Die L 140 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die für die Unfallaufnahme für mehrere Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr konnte mit Hilfe der Feuerwehr und der Straßenmeisterei umgeleitet werden, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.

Ermittler des Fachkommissariats für Verkehrsangelegenheiten der Polizeiinspektion Stade nahmen zusammen mit Beamten der Stader Wache die ersten Ermittlungen zur genauen Unfallursache noch an der Unfallstelle auf.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 60.000 Euro geschätzt.
  

Bilder
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Einsatzstelle in Hollern-Twielenfleth
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PKW kollidierte mit LKW
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Rettungskräfte am Einsatzort
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Schwer beschädigter Ford

 
 
 
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Einsatzstelle auf der L140
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Schwer  beschädigter DAF
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Unfallstelle L140
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Ermittlungen an der Unfallstelle

 
 
 
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Ermittler bei der Unfallforschung
       
  
Bilder: Feuerwehr Stade / Polizeiinspektion Stade      Text: Polizeiinspektion Stade