24 - 03 - 2019

09.03.2019 - Dachstuhlbrand Hollern-Twielenfleth

Einsatzdetails
Datum 09.03.2019
Uhrzeit 09.31 - 14.00
Art Feuer
Einsatzkräfte Zug 1, Zug 2
  
Einsatzbericht

Reetdachhaus im Alten Land abgebrannt

Ein Schaden von etwa 250.000,- Euro entstand bei einem Großbrand eines Reetdachhauses in Hollern-Twielenfleth im Alten Land. Zirka 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Samtgemeinde Lühe, der beiden Züge der Ortsfeuerwehr Stade und des Fernmeldezugs der Kreisfeuerwehr mit dem Einsatzleitwagen 2 bekämpften den Brand, konnten jedoch die Vernichtung des Gebäudes nicht verhindern. Verletzt wurde niemand, die Besatzung eines vorsorglich alarmierten Rettungswagens musste nicht eingreifen.

Gegen 09.30 Uhr am Samstag Vormittag wurde der Brand gemeldet und von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Stade-Wiepenkathen sofort Großalarm ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte das Reetdach nahezu in voller Ausdehnung. Da bekannt war, dass es sich um ein leerstehendes Haus handelt, lag der Schwerpunkt des Löscheinsatzes beim Abriegeln des Feuers zu einem direkt daneben stehenden weiteren Gebäude.
Mit zahlreichen Strahlrohren und Wasserwerfern, auch von den beiden Drehleitern aus Stade, wurde dann eine massive Brandbekämpfung vorgenommen. Nach kurzer Zeit stürzten die Dachbalken um, so dass nur noch die beiden gemauerten Giebel frei standen und damit eine erhebliche Gefahr für die eingesetzten Feuerwehrleute darstellten. Deshalb wurde an den Stirnseiten des Gebäudes nur noch aus sicherer Entfernung gelöscht.
Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte sich, als die vordere Wand tatsächlich von selbst einstürzte. Kurzerhand wurde ein Bagger organisiert, der Reste des vorderen Giebels wegräumte und dann die hintere Hauswand kontrolliert zu Einsturz brachte.

Für die Dauer der Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt voll gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet.
Warum der Brand ausbrach müssen jetzt die Ermittlungen der Polizei ergeben. Die Beamten nahmen noch während der Löscharbeiten ihre Arbeit auf.

  
Bilder
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Bilder und Text: Feuerwehr Stade, Polizei Stade
  
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