24 - 08 - 2019

21.07.2019 - Großfeuer in Aspe

Einsatzdetails
Datum 21.07.2019
Uhrzeit 04.00 - 17.00
Art Feuer, Einsatz überörtlich
Einsatzkräfte Drehleiter Zug 1
  
Einsatzbericht

Millionenschaden bei Großbrand in Aspe


Beim Großbrand eines Wohn- und Wirtschaftsgebäudes in Aspe, Samtgemeinde Fredenbeck, entstand am Sonntagmorgen ein Sachschaden von etwa 1 Million Euro.
Das Feuer war gegen 04.00 Uhr entdeckt worden, sofort wurden mehrere Feuerwehren zur Einsatzstelle in Marsch gesetzt. Bei ihrem Eintreffen stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Unverzüglich wurden sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck und die Feuerwehren Bargstedt, Brest (SG Harsefeld) und Farven (LK Rothenburg) nachalarmiert, Ebenso zwei Drehleitern aus Stade und Harsefeld. Damit waren insgesamt etwa 250 Einsatzkräfte vor Ort.

Nachdem sichergestellt war, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden und mehrere Jungrinder aus einem Anbau in Sicherheit gebracht worden waren, lag der Einsatzschwerpunkt im Schutz der umliegenden Gebäude. Das betroffene Haus war von Anfang an nicht zu retten gewesen.

Um an der Einsatzstelle genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, um beispielsweise die Wasserwerfer der Drehleitern einspeisen zu können, wurde eine Wasserversorgung zum Teil über lange Wegstrecken aufgebaut.
Durch die teilweise starke Rauchentwicklung mussten sich auch einige Trupps im Außenangriff mit schwerem Atemschutz ausrüsten.
Zu beachten war auch eine freistehende Giebelwand, hier wurde zeitweise eine Sperrzone eingerichtet, um keine Einsatzkräfte zu gefährden.

Nach etwa zwei Stunden war der Brand niedergekämpft und es war gelungen, das Feuer auf das betroffene Anwesen zu begrenzen. Alle umliegenden Gebäude konnten geschützt werden. Jetzt könnten Stück für Stück einzelne Feuerwehren aus dem Geschehen herausgelöst werden.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, die Besatzung eines dazu alarmierten Rettungswagens konnte sich auf die Betreuung der Bewohner konzentrieren. Warum der Brand ausbrach, ist noch unklar. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.
  
Bilder
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Drehleiter Zug 1 im Löscheinsatz am Wohngebäude
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Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand
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Für das betroffene Gebäude gab es keine Rettung mehr
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Der freistehende Giebel war eine zusätzliche Gefahr für die Feuerwehrleute

 
 
 
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Auch die Wasserwerfer der beiden Drehleitern wurden eingesetzt
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Etwa 250 Einsatzkräfte waren im Einsatz
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Das Löschwasser wurde teilweise über lange Wegstrecken herangeschafft
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Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Abendstunden hin
  
Bilder und Text: Feuerwehr Stade
  
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