21 - 10 - 2017

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Stade

1873 - Anschaffung einer Handdruckspritze
1882 - Antrag auf Beschaffung von 3 weiteren Handdruckspritzen wird abgelehnt
Die Stadt Stade beabsichtigt den Bau einer Wasserleitung
1884 - Bau der mit Hydranten versehenen Wasserleitung, Kostenaufwand 250.000 Mark
Kauf von 3 Hydrantenwagen und 3 Handdruckspritzen.
Einteilung in 4 Züge (Steigerzug, Hydrantenzug, Spritzenzug I und Spritzenzug II)
1885 - Die Wehr bekam eine 12m lange, zweirädrige mechanische Leiter
1894 - Der Hauptmann ist gleichzeitig Stadtbrandmeister
Die Pflichtfeuerwehr erhält das Spritzenhaus am St. Johanniskloster
1895 - Bau eines Steiger- und Trockenturmes am Salztorswall
Die Spritze von 1873 wird Reserve
1902 - Ortsstatute vom 23. Juni: Pflichtfeuerwehr wird umorganisiert (soll nur noch bei Großfeuern mit ausrücken. Alarmierung durch ein besonderes Hornsignal.)
1903 - Antrag der Wehr auf Installierung einer Alarmeinrichtung
1906 - 20 Wecker und 14 Melder werden installiert (wesentliche Verbesserung der von 8 Hornisten durchgeführten Alarmierung)
Neue Reihenfolge beim Ausrücken: Hydrantenwagen / Steigerwagen / Große Leiter / Hydrantenwagen / Spritze II und Spritze I
1910 - Es wird der Plan verfolgt eine zeitgemäße Kraftspritze anzuschaffen (Dampf / Benzin / Elektrisch?)
1917 - Kauf einer 4-rädrigen Pferdezug-Fladermotorspritze, Leistung 500 l/min
1922 - Es erfolgt die Modernisierung der Meldeanlage (Siemens / Halsch)
1923 - Antrag auf Anschaffung einer Kreisautomobilspritze
Es wird die Wasserversorgung in den Vorstädten verbessert
1924 - Magistrat kauft eine Koebe-Automobilspritze für 22.000 Reichsmark
1926 - Es werden neue Satzungen erlassen
Auflösung der Pflichtfeuerwehr
1930 - Bezug des neuen Gerätehauses Altstadt in der Wallstraße 
1931 - Blaue Uniformenröcke mit roter Biese
1934 - Preußisches Feuerlöschgesetz, Zusammenlegung der Wehren Stade, Campe und Brunshausen (142 Mitglieder)
Abteilung Altstadt, Zug I, Stärke 30 Mann, Geräte: Angriffswagen mit Kleinkraftspritze, Pferdezug Kraftspritze, Große Leiter und Hydrantenwagen
Abteilung Altstadt, Zug II, Stärke 24 Mann, Geräte: Automobilspritze mit Leiter, Handdruckspritze, Hydrantenwagen
Abteilung Campe, Zug III, Stärke 35 Mann, Geräte: Angriffswagen mit Kleinkraftspritze, mechanische Leiter, Handdruckspritze, Hydrantenwagen
Abteilung Campe, Zug IV, Stärke 34 Mann (Halbzug), Geräte: Handdruckspritze, Hydrantenwagen, Dampfspritze
Abteilung Brunshausen, Zug V, Stärke 19 Mann (Halbzug), Geräte: Handdruckspritze, Hydrantenwagen
1937 - Es wird der Ausbau der Melderanlage gefordert (vorhanden sind 11 Melder und 26 Wecker)
Ausbau der Gerätehäuser Campe und Barge
Ankunft einer 19m Ganzstahl-Anhängeleiter für die Altstadt
1938 - Gerätekraftwagen für den Zug I (2,5to Hansa-Lloyd-LKW)
12m-Anhängeleiter für Campe
1939 - Anschaffung von Arbeitsmützen, Gasmasken sowie ein Schaumrohr
Einrichtung von Nachtwachen bei Kriegsausbruch
Alarmierung nicht mehr durch Sirenen sondern über die Weckerlinie und einen selbstgebauten Alarmwagen, in Campe wieder durch Alarmhörner
1940 - Von 1940 bis 1945 mußte die Wehr über 50 mal ausrücken
Einsätze im gesamten Kreisgebiet sowie in Hamburg und Wesermünde
1942 - Im Juli trifft das LF 15 für die Altstadt ein
Im August das LF 8 und TSA für Campe
1943 - Weiteres LF 15 für die Altstadt (leihweise vom Oberpräsidenten der Provinz Hannover)
1944 - Es werden 56 Feuerwehrhelferinnen notdienstverpflichtet
1945 - Ab September wieder regelmäßiger Übungsbetrieb
1946 - Ab Januar dürfen die Sirenen wieder zur Alarmierung benutzt werden
1947 - >Entwurf eines Niedersächsischen Feuerlöschgesetzes
Erste gemeinsame Tagung der Gemeindebrandmeister
Einstellung eines hauptamtlichen Gerätewartes
1949 - Feuerschutzgesetz vom 21. März (Feuerschutz als Selbstverwaltungsaufgabe der Gemeinde; Feuerwehr ist eine Einrichtung der Gemeinde)
1950 - Anschaffung einer Kraftdrehleiter DL 17
1956 - Das "Kommando" wird wieder eingeführt
1957 - Kauf eines Tanklöschfahrzeuges TLF 16
1958 - Einführung neuer Dienstgrade: Löschmeister, Oberlöschmeister, Hauptlöschmeister
1959 - VW-Kombi als Kommandowagen, Beschluss zur Beschaffung einer neuen Feuermeldeanlage
Erhebliche Verbesserung der Löschwasserversorgung
1960 - Neubau eines Gerätehauses in Campe
100 Jahre Feuerwehr Stade
94 aktive Mitglieder
1961 - Im August Großfeuer in der Harburgerstraße
Einweihung Gerätehaus Campe
1962 - 12.-22. Februar: große Sturmflut
1964 - Neues LF 16 in Dienst gestellt
Anschaffung eines Pulverlöschanhängers (250kg)  
Ausbildung in der technischen Hilfeleistung
1965 - Wechsel in der Führungsspitze: Peter Dankers tritt als stv. Stadtbrandmeister und Zugführer aus Altersgründen zurück. Es folgt Walter Pape, die Führung des ersten Zuges übernahm August Kempin
1966
- vollhydraulische Drehleiter mit einem Mercedes-Fahrgestell von der Firma Metz
die alte Drehleiter geht nach Campe
1967
- Feuerteufel in der Stadt Stade
Großfeuer in der kleinen Archivstraße, Blitzeinschlag Lange Reihe 28, 28.11. Schweinestall Rienförde, Nachbarschaftliche Löschhilfe in Gründeich
1968
- Großfeuer in der „Von-Goeben-Kaserne“, 13.5. Großbrand in der Lagerhalle der Firma Woltermade in Hahle, Großfeuer Möbelfabrik Wulff, Nachbarschaftliche Löschhilfe in Oldendorf und Weißenmoor
1969 - Nachbarschaftliche Löschhilfe Bützflethermoor und Barnkrug
1970 - 5 Großbrände, Feuer Am Hohenwedel, Vernichtung des Gebäudes Harburger Straße 152, Schwarzer Berg bei Bauer Reese, Löschhilfe beim Moorbrand in Oldendorf, 12.12. Feuer auf dem Hof des Bauern Hartlef in Bützflethermoor
1971 - Brandstiftung in der Bremervörderstraße bei Minus 12 Grad Celsius, Großfeuer Lüneburger Hof am Pferdemarkt, Feuer auf der Erleninsel beim Kinderhort, Löschhilfe im Stadermoor, Großbrand des Torfwerkes in Drochtersen-Aschhorn
1972 - Aufteilung der Einsatzgebiete innerhalb der Stadt Stade, durch Gebietsreform Eingemeindung der Ortschaften Bützfleth, Hagen, Wiepenkathen
Bildung eines Gesamtkommandos
TLF 16 geliefert und vom Zug 1 in Betrieb genommen
Großfeuer am 13.4. in den Räumen des Friseurmeisters Brunkhorst in der Kleinen Schmiedestraße, Großfeuer Papierlager Edler, überörtliche Hilfeleistung in Harsefeld, Borstel und Mittelsdorf,
7. Mai : in Dienststellung des TLF 8 in Campe, das ehemalige Tanklöschfahrzeug "Hein-Busch" in Eigenarbeit umgebaut und zum Gerätewagen für den Hilfeleistungseinsatz umgebaut
1973 -  
1974 - Campe erhält eine neue, moderne Drehleiter (DL22)
Großbrand beim Kaufmann von der Fecht, Dachstuhlbrand des alten Brauhauses der Brauerei Hinck, Hilfeleistung bei einem schweren Verkehrsunfall, Großbrand durch Blitzeinschlag in der Thuner Straße, Großfeuer Lange Reihe, Großfeuer bei Kamerad Meyer
1975 - Neues Löschgruppenfahrzeug LF 8 in tagesleuchtrot (RAL 3024) für Campe
Großfeuer der Gaststätte „Sportklause“ Harbuger Straße
Brandschutzwoche in allen Ortsteilen
1976 - Große Sturmflut: 67cm höher als die Sturmflut von 1962
248 gefahrene Einsätze
Zug 2 hat den modernsten Fuhrpark in Niedersachsen
Erste weibliche Feuerwehrfrau tritt in die Feuerwehr Stade ein    
Bildung einer Tauchergruppe
1977 - Großfeuer auf dem Bauhof Altländerstraße, zeitgleich diverse Kellerüberschwemmungen durch ein Gewitter, Großbrand von zwei Reetdachhäusern in der Langen-Reihe,
Anschaffung eines Rüstwagen 2 und eines LF8-schwer für den Zug 1 und eines Kommandofahrzeuges für den Zug 2
1978 - Indiensstellung des Löschschleppers "Bützfleth"
25.12. Brand eines Hotels Hansestr. 4
1979 - Gerhard Thieme jr. wird Ortsbrandmeister
400 Einsätze, Großbrände; 4.4. Bäckerstraße 28, 19.7. Schlichtwohnanlage Fredenbecker Weg, 5.5. Bremervörderstraße 5, 23.6. Freiburgerstraße 33
Erneuerung des Funkalarmsystem
1980 - 30.1. Großfeuer Stadermoor
1981 - 20. Februar: Feuer in der Freiburgerstraße 194: eine heftige Durchzündung verursachte Verletzungen bei den im Innenangriff vorgehenden Feuerwehrkameraden. Der Einsatz dauerte von 18.30 Uhr bis 08.45 Uhr, nach über 14 Stunden konnte endlich "Feuer aus" gemeldet werden
Großfeuer Bremervörderstraße 111, Burgstraße 4 11. September: Einweihung Gerätehaus Hansestraße   
23. Dezember: Erster Einsatz des Löschschleppers "Bützfleth" mit der Besatzung aus Stade beim Brand eines Kümo auf der Elbe
1982 - Indienststellung eines gestifteten Gerätewagen-Taucher (GW-T)
Beschaffung eines Feuerwehrbootes
Großfeuer 30.3. Tankstellenbrand Bremervörderstraße 49a, 9.9. Zimmerbrand Bremervörderstraße 120, 28.8. Flugzeugabsturz in die Elbe 
1983 - 358 Einsätze: davon 6 Großbrände und 247 Hilfeleistungen
12.7. Großbrand in der Löffelstraße (68.000 Liter Wasser wurden in die Flammen gespritzt) 
Indienststellung eines neuen LF 16 (Mercedes/Schlingmann) für den Zug 1
1984 - 413 Einsätze
4.1. Kindergarten Erleninsel, 24.3. Dachstuhlbrand Freiburgerstraße, 19.4. Dachstuhlbrand Thuner Straße 148, 23.4. Riensförde, 29.7. Lagerhalle Dankersstraße 5, auswärtige Hilfeleistungen 10.7. Absturz eines Kampfflugzeuges in Groß Sterneberg, 7.10. Großbrand einer Obstlagerhalle in Steinkirchen-Huttfleth
Indienststellung einer neuen DLK 23/12 (Mercedes/Metz)
1985 - Vor der Jahreshauptversammlung findet die offizielle Übergabe der neuen Drehleiter DLK 23/12 statt
09.01.85: Gerhard Thieme wird zum zweiten Mal zum Ortsbrandmeister gewählt 
125 Jahrfeier der Ortsfeuerwehr Stade
Einen besonderen Führungswechsel gibt es in diesem Jahr. Adolf Ney wird nach 25 jähriger Tätigkeit als Stadtbrandmeister aus seinem Amt entlassen.  Bei seiner Verabschiedung erntet Adolf Ney viel Lob und Dank. Der 34 jährige Uwe Pape wird mit den besten Wünschen als Nachfolger in sein Amt eingeführt
November: Einführung einer neuen, modernen Einsatzschutzbekleidung; der persönliche Schutz gegen Feuer und Hitze im Brandeinsatz wird wesentlich verbessert.
Zum Abschluss des Jahres gibt es noch ein Weihnachtsgeschenk: Karl-Heinz Hühncke spendete der Feuerwehr Stade ein neues Boot im Wert von 17.000 DM. Es wird auf den Namen "Florian III" getauft (4,40m lang / 50 PS)
1987 - 17.02.: Endlich istes so weit. Mit einer Gründungsfeier im Stader Rathaus wird die Jugendfeuerwehr Stade gegründet. Unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Andreas Köpcke werden die Jugendlichen alle 14 Tage ihren Dienst tun und erlernen, welche Aufgaben ein Feuerwehrmitglied hat. Neben dem feuerwehrtechnischen Dienst wird auch allgemeine Jugendarbeit wie z.B. Sport, Basteln, Werken, Spiele und Zeltlager angeboten.
1996
- Nach umfangreichen Umbauarbeiten wird das Feuerwehrschiff „Brunshausen“ in den Einsatzdienst gestellt. Das Schiff wird für Einsätze auf der Elbe mit modernster Navigations- und Funktechnik ausgerüstet.
1999 - Ein neuer Rüstwagen vom Typ RW 2 (Mercedes/Schlingmann) wird dem Zug 1 übergeben. Er ist mit einer sehr umfangreichen Ausrüstung für technische Hilfeleistungen ausgestattet.
2000
- In der Chemiefabrik „Synthopol“ in Buxtehude kommt es nach einer Explosion zu einem Großbrand. Die Feuerwehr Stade unterstützt die Feuerwehr Buxtehude mit mehreren Fahrzeugen und Personal.
2001 - Bei einem Großfeuer in der ehemaligen Lederfabrik am Schwingedeich werden 5 Feuerwehrleute durch eine Durchzündung leicht verletzt. Am Löschgruppenfahrzeug LF 16/12/2 des Zuges 1 entsteht ein Sachschaden von mehreren 1.000 DM.
Der Zug 1 stellt ein neues Sondertanklöschfahrzeug (Mercedes/Schlingmann) in den Dienst. Es verfügt über eine umfangreiche Ausrüstung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung und führt 2800 L Wasser und 200 L Schaummittel mit.
2002 - Durch starke Regenfälle werden im Juli weite Teile von Stade buchstäblich überflutet. Im gesamten Landkreis kommt es zu Überschwemmungen, am schlimmsten erwischt es das Stadtgebiet Stade. Von Donnerstag, 18.07.02 bis Dienstag, 23.07.02 werden alleine durch die Ortswehr Stade 253 Einsätze abgearbeitet. Es werden Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis sowie auch Kreisfeuerwehrbereitschaften aus den Nachbarlandkreisen in der Stadt eingesetzt. Im August werden Kräfte der Feuerwehr Stade mit mehreren anderen Feuerwehren aus dem Landkreis Stade beim Elbehochwasser eingesetzt. Im Juni wird dem Zug 2 eine neue Drehleiter (Mercedes/Metz) des Typs DLK 18/12 (24 m max. Rettungshöhe) übergeben.
2002 ist mit 1008 Einsätzen das einsatzstärkste Jahr ihrer Geschichte. 492 unwetterbedingte Einsätze waren abzuarbeiten.
2003 - Anfang März wird die Stadtbücherei durch ein Großfeuer fast vollständig zerstört.
Im April wird dem Zug 1 ein neuer Einsatzleitwagen (ELW1, Mercedes/GSF) übergeben.
Nach fast 25 Jahren als Ortsbrandmeister übergibt Gerhard Thieme jun. sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Hans Dieter Holst. Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wird Peter Köhn.
Im Spätsommer/Herbst sorgen mehrere Großfeuer für reichlich Arbeit bei der Feuerwehr Stade.
2004
- Im Juni stellt der Zug 2 ein neues Sondertanklöschfahrzeug (Mercedes/Schlingmann) in Dienst. Neben umfangreicher Beladung zur Brandbekämpfung führt das Fahrzeug auch einen hydraulischen Rettungssatz und weitere Geräte zur technischen Hilfeleistung mit.
2005
- Im Mai brennen auf dem Gelände des Recyclingzentrums Stade gepresste Kunststoffabfälle. Bei dem Großfeuer kommen insgesamt 10 Ortsfeuerwehren und diverse Sondereinheiten wie Schaumzug und Messgruppe zum Einsatz; z.T. waren die Kräfte bis zu 18 Stunden durchgehend im Einsatz.
Kurz vor Weihnachten kann der Zug 2 ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 20/6 TS vom Aufbauhersteller Schlingmann abholen. Somit verfügt der Zug 2 nun über einen einheitlichen, modernen Löschzug, der in Deutschland fast einzigartig sein dürfte.
2006
- Für den in die Jahre gekommenen Gerätewagen Tauchen wird ein Ersatzfahrzeug gesucht. Man entscheidet sich aus Kostengründen für ein Gebrauchtfahrzeug welches selbst ausgebaut werden soll. Ein ehemaliger Werkstattwagen der Fa. EON wird gekauft und durch ein Team von Feuerwehrkameraden umgebaut. 
2007
- Mit Wirkung vom 1. Januar übernimmt Thomas Woitera das Amt des Zugführers des Zuges 2 von seinem Vorgänger Thorsten Hitzwebel.
Nach über 2000 in den Umbau investierten Arbeitstunden kann der Gerätewagen-Tauchen (GW-T) im Mai seinen Dienst aufnehmen.
Am 1. Juli übergibt der langjährige Zugführer Zug 1 Hans Müller seinen Posten an Peter Köhn, der vorübergehend in Amtsunion die Funktionen stellvertretender Ortsbrandmeister/ Zugführer Zug 1 bekleiden wird.   
Pünktlich zur Zugversammlung Anfang Dezember kann der Zug 1 eine neue, hochmoderne Drehleiter vom Typ DLAK 23/12 (Mercedes/Metz, 32 m max. Rettungshöhe) in den Dienst stellen.
2008
- Der Zug 1 kann im Einsatz auf eine neu angeschaffte Wärmebildkamera und auf einen automatischen externen Defibrillator (AED) zurückgreifen.
Am 1. März wird Rolf Brandt neuer stellvertretender Ortbrandmeister.
2009 Am 13. Oktober 2009 wird der "Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stade e.V." gegründet.
Am 1. April übernimmt Stephan Woitera das Amt des Zugführers im Zug 1 von seinem Vorgänger Peter Köhn.   
2011 Die Ortsfeuerwehr Stade führt ihren ersten Lehrgang „Absturzsicherung“ erfolgreich durch. In 24 Lehrgangsstunden lernen die zehn Teilnehmer den sicheren und richtigen Umgang mit den Gerätesätzen „Absturzsicherung“ und „Auf- und Abseilgerät“.
2012 - Im Januar sorgt der Orkan „Andrea“ für einige Arbeit. Erstmalig seit 2007 müssen wegen einer Sturmflut die Fluttore an der Stader Elbstr. geschlossen werden.
Im Mai werden für die Ortsfeuerwehr Stade drei neue Mannschaftstransportwagen (MTW) in den Dienst gestellt.
Anfang Juli sorgt eine Unwetterlage mit Starkregenereignis innerhalb kürzester Zeit für ca. 100 Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet.
Zum 30.09. stellen der bisherige Ortsbrandmeister Hans Dieter Holst und sein Stellvertreter Rolf Brandt ihr Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung. Stephan Woitera übernimmt zum 01.10. das Amt des Ortsbrandmeisters, sein Stellvertreter wird Thomas Woitera. Die neu zu besetzenden Zugführerfunktionen übernehmen für den Zug 1 Dirk von Holten und für den Zug 2 Frank Umlandt.
2013 - Im Juni wurden erneut diverse Kräfte der Ortsfeuerwehr Stade in den Hochwassergebieten an der Elbe in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg eingesetzt.
Zusätzlich sorgten mehrere Unwetterlagen mit Starkregen, Gewitter und Sturm für ein erhöhtes Einsatzaufkommen für die Ortsfeuerwehr Stade.
Ende Oktober zog der Orkan „Christian“ in den Nachmittagsstunden über das Stadtgebiet der Hansestadt Stade; wiederum werden in kurzer Zeit ca. 50 Einsatzstellen angefahren und abgearbeitet.
Anfang Dezember wütet der Orkan „Xaver“ über Norddeutschland. Die Ortsfeuerwehr Stade ist fast 28 Stunden, mit nur kurzer Unterbrechung, im Dauereinsatz! Über 80 unwetterbedingte Einsätze der verschiedensten Art werden in diesem Zeitraum abgeleistet.
Am 06. Dezember wird im Vorwege der Zugversammlung des Zuges I der neue Gerätewagen Logistik (GW-L1, Mercedes/Klotz + Wedekind) übergeben. 
 2014 - Nach mehrjähriger Planung zwischen Feuerwehr und Vertretern der Hansestadt Stade erfolge am 03. Dezember der offizielle Baubeginn des Gerätehauses für den Zug II Campe am neuen Standort „Heidesiedlung“ in Stade-Riensförde.
 2015 - „Elon“ und „Felix“ im Januar und „Niklas“ im März waren die Orkane, die der Ortsfeuerwehr Stade Anfang 2015 reichlich Arbeit bescherten.
Im März wurde für den Zug I das Fahrzeug HLF 20/16 (Mercedes/Schlingmann) als Ersatz für das mittlerweile 32 Jahre alte LF 16 in den Dienst gestellt.
Weiter fand im März im feierlichen Rahmen die Grundsteinlegung des neuen Gerätehauses für den Zug II in Stade-Riensförde statt.
Drei Großbrände musste die Ortsfeuerwehr Stade 2015 im Stadtgebiet bekämpfen. Am 11.08. brannte ein Wohnhaus/ Dachstuhl in der dichtbebauten Stader Altstadt am Coamaekirchhof, im November und Dezember brannte jeweils ein Reetdachhaus in der Harburger Str.
Als weiteres, wichtiges Standbein der Nachwuchsgewinnung wurde am 05. Dezember die Kinderfeuerwehr, als dritte offizielle Gruppe im Landkreis Stade, gegründet. 
 2016 - Mit 202 Einsätzen im Brandbereich wurde eine neue Rekordzahl erreicht; die bisherige Höchstzahl aus dem Jahr 2003 wurde noch um 20 Einsätze übertroffen.
Zwei Großbrände mussten im Einsatzgebiet der Ortsfeuerwehr Stade bekämpft werden. Im Frühjahr brannte eine Stallung und im Herbst ca. 100 große, gepresste Rundballen auf ein- und demselben landwirtschaftlichen Anwesen in Stade-Schölisch.
Im Frühjahr konnte beim Brand des Serverraumes im Gymnasium Athenaeum an der Harsefelder Str. durch schnelles Eingreifen beider Züge der historische Altbau erhalten werden.
Am 24. August wurde das neue Feuerwehrhaus für den Zug II in Stade-Riensförde unter Beisein der Bürgermeisterin Sylvia Nieber in einem feierlichen Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Im Herbst konnte der Zug II einen Anhänger "Notstrom" in den Dienst stellen. 
     
    Wird fortgesetzt...